Internationale Verbundforschungsprojekte

  Das AMS wird aus dem Shuttle gehoben und an der ISS montiert NASA

Die RWTH Aachen ist mit ihren Physik-Instituten an hochrangigen Verbundforschungsprojekten auf dem Gebiet der Teilchenphysik beteiligt. Diese beschäftigt sich mit den grundlegenden Strukturen von Materie, mit dem Zusammenhang von Raum und Zeit und den fundamentalen Kräften, die in unserem Universum wirken.

 

AMS-Experiment

Die Frage nach der Natur der Dunklen Materie, der Ursache der Materie-Antimaterie-Asymmetrie im Universum oder des Aufbaus der Materie in Neutronensternen betreffen die Grundlagen der modernen Physik.

Das AMS-Experiment hat das Potenzial, in den nächsten Jahren hierzu wichtige Beiträge zu liefern und unser Weltbild damit grundlegend zu verändern. Von besonderem wissenschaftlichen Interesse ist beim AMS-Experiment die Suche nach Anti-Materie, wie sie im Rahmen von kosmologischen Modellen als Relikt aus dem Urknall erwartet wird.

Das Experiment startete am 16. Mai 2011 mit der Raumfähre Endeavour ins All.

CMS-Experiment

Das CMS-Experiment erforscht die Grundpläne unseres Universums und sucht nach einer neuen Physik jenseits des Standardmodells der Elementarteilchenphysik. Es soll einige der grundlegenden Fragen der Physik klären helfen, so zum Beispiel die Frage nach dem Ursprung der Masse sowie das Phänomen der so genannten elektroschwachen Symmetriebrechung.

An dem internationalen Projekt nehmen Forschende von 179 Instituten aus 41 Ländern teil. Eine der vier beteiligten deutschen Forschungseinrichtungen ist die RWTH Aachen.