Der RWTH Campuslauf war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg!

21.04.2018
Ansicht der Cardiogeräte HSZ

Auf die Plätze, fertig, los: Mit 600 Teilnehmern mehr als im vergangenem Jahr lockte das Hochschulsportzentrum der RWTH (HSZ) am Freitag, den 20. April zum Campus Melaten. Der Campuslauf überzeugte auch in diesem Jahr wieder das Publikum und die Teilnehmenden.

 

Ideal zu Beginn des Sommersemesters, nahmen in diesem Jahr rund 1.500 begeisterte Läuferinnen und Läufer am RWTH Campuslauf teil und gaben beim FunRun, FitnessRun und Staffellauf alles. Trotz der eher ungewöhnlich heißen Temperaturen für Ende April, waren die Sportlerinnen und Sportler bis zum Ende motiviert, sodass eine bunte Menge auf dem Campus-Boulevard unterwegs war. Dabei besonders erfolgreich waren Martin Heuschen, mit einer Zeit von 14 Minuten und 17 Sekunden Sieger des FunRuns, Martin Heusdien, der das Ziel des FitnessRuns nach 30 Minuten und 27 Sekunden erreichte, sowie das Team „Lauftreff Hochschulsport Montag“, das den ersten Platz des Staffellaufs belegte.

Mit über 105 Helferinnen und Helfern, viele von ihnen ehrenamtlich, wurde der 1. RWTH Campuslauf getoppt. Auch bei den Startermeldungen wurde die Zahl vom vergangenen Jahr übertroffen. „Das Ziel des Campuslaufs ist es, den Campus noch näher mit in das Leben der Studierenden zu integrieren“, sagt Prof. Dr. Klee, Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs an der RWTH Aachen. „Der Campus soll intensiver wahrgenommen werden und so eine Verbindung zwischen Campus und den Bürgern entstehen“, ergänzt Marcel Philipp, Oberbürgermeister der Stadt Aachen.

Neben dem sportlichen Ehrgeiz soll es auch eine Brücke für ausländische Studierende sein, um sich in der Stadt wohler zu fühlen und schneller soziale Kontakte zu knüpfen. „Der Sport bringt die Menschen zusammen“, weiß Peter Lynen, Leiter des HSZ. Dabei verweist er auch auf das Kontakthüpfen, was bei vielen ehemaligen Studierenden der RWTH noch schöne Erinnerungen weckt und auch Oberbürgermeister Marcel Philipp als Student begeistert hat. Der Campuslauf steht aber auch für die Kooperation zwischen der Stadt und der FH. „Der Hochschulsport verbindet die beiden Hochschulen miteinander und dient für einen Austausch der beiden Studierendengruppen, dafür ist der Sport eine gute Möglichkeit“, ergänzt Prof. Dr. Michael Wulf, Prorektor der FH Aachen, der von der regen Teilnahme im Allgemeinen und besonders von der positiven Resonanz der FH-Studierenden begeistert ist.

„Ich finde es toll, dass hier Leben reinkommt, da der Campus Melaten schließlich für das dynamischste und herausragenste Projekt steht“, freut sich Bürgermeister Marcel Philipp, der bei der Entstehung des Geländes von Anfang an beteiligt war und glücklich über dessen sportliche Nutzung ist. Dass der Campuslauf möglich ist, hat das HSZ auch seinem Gesundheitspartner, der Techniker Krankenkasse zu verdanken. Die TK, mit ihrem Sitz auf dem Campus Melaten, zögerte auch für den 2. RWTH Campuslauf keine Minute, die Veranstaltung zu unterstützen. „So erreicht man auch Menschen, die noch nicht so sportaffin sind“, weiß Masoud Mirzai, Leiter des Kundenservice am Aachen-Campus. Durch die Mithilfe der Partner hatte das Event mit Massageangeboten, Leckereien von Bäckerei Moss und musikalischer Untermalung durch DJ Julian Knörich auch für Nicht-Läufer einiges zu bieten und schaffte es somit auch diese zum Campus Melaten zu locken.

Neu in diesem Jahr war eine Instagram-Aktion, bei der der Gewinner ein Jahr kostenlos Elektroräder nutzen darf. Außerdem gab es auch das Kinderprogramm „Bring your kids“, in Zusammenarbeit mit der Kita Vincerola und den Kindertageseinrichtungen des Studierendenwerks Aachen. „Wir wollten am Eventcharakter teilnehmen und die Kinder waren hin und alle und sind dann auch motiviert dreimal mehr um das Gebäude der Kita gelaufen“, freut sich Gabriele Schneider, Fachbereichsleiterin der Kindertageseinrichtungen des Studierendenwerks Aachen. Den Kindern wurde, im Kontrast zu den verschiedenen Läufen des Campuslaufs, eine kleinere Variante geboten. Realitätsgetreu bekamen sie Startnummern und wurden am Ende mit Urkunden ausgezeichnet. „Sport spielt eine wichtige Rolle für die Kognition, Grob- und Feinmotorik der Kinder und der Spaß am Sport muss schon bei Kindern gefördert werden“, ergänzt Emanuel Imfeld, pädagogischer Leiter der Kita Vincerola.

Das Hochschulsportzentrum, die Hochschulen und auch die Gesundheitspartner sind sich in jedem Fall einig, dass der 2. RWTH Campuslauf das Potential zum Kultevent in diesem Jahr auf alle Fälle erfüllt hat! Ramon Marställer, Eventkoordinator des HSZ und verantwortlich für die Koordination der freiwilligen Helfer, ist sich sicher, dass ein Event dieser Art ohne die vielen Volunteers nicht möglich gewesen wäre. Im nächsten Jahr ist die Fortsetzung des Events auf jeden Fall sicher im Terminkalender des Hochschulsportzentrums eingeplant.