DHM Judo: Rektor der RWTH Aachen begeistert von der DHM!

13.10.2018
Zwei Judo Kämpfer während des Kampfes Benedikt Ziegler

Das Hochschulsportzentrum der RWTH Aachen (HSZ) ist Ausrichter einer Wettkampfsportart der besonderen Art. Vom 13. bis 14. Oktober starten bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) Teilnehmende aus ganz Deutschland in der Disziplin Judo in spannenden Zweikämpfen gegeneinander.

 

450 Teilnehmende - ein Ziel: Deutscher Hochschulmeister/in 2018 im Judo! Denn die DHM ist ein Aushängeschild des Hochschulsports auf nationaler Ebene. Wer hier den Sieg nach Hause trägt, hat sich auf höchstem Niveau gegen starke Gegner durchgesetzt und kann stolz auf sich sein. Jährlich ist der allgemeine Deutsche Hochschulverband (adh) Veranstalter von 40 Deutschen Hochschulmeisterschaften in rund 35 Sportarten. Dieses Wochenende richtet das HSZ die Meisterschaft in der Disziplin Judo aus. „Es ist faszinierend, die RWTH auf diese Art kennenzulernen“, so Prof. Dr. Ulrich Rüdiger, der neue Rektor der RWTH. Für ihn ist es das erste Event dieser Art und er zeigt sich beeindruckt von dem großen Engagement der Studierende, denn für ihn ist klar: „Spitzensport und Spitzenstudium, das gehört zusammen.“

  Rektor der RWTH bei einer Ansprache mit Mikrofon Beneditk Ziegler

Peter Lynen, Leiter des HSZ, ist begeistert von dem tollen Engagement der Judo Gruppe. Eine große Unterstützung bekommen die Athleten bei der Verfolgung ihrer Wettkampf Karriere durch den adh. „Auch, wenn die doppelte Belastung zwischen Studium und Spitzensport ein großer Aufwand für die Sportler ist, versucht der adh durch Kooperationsvereinbarungen zum Beispiel mit Studierendenwerken die Studierenden zu entlasten.“, so Bernd Mühle, der für die Finanzen und Verwaltung des adh zuständig ist. Oliver Rychter, Disziplinchef der Sportart Judo im adh stimmte ihm dabei zu, denn die DHM in Judo ist eine „sehr wichtige Veranstaltung für Studierende und Bedienstete“. Trotz der großen organisatorischen Herausforderungen habe sich die Judo Gruppe der RWTH Aachen motiviert gezeigt, die Veranstaltung zum Laufen zu bekommen. Auch die Techniker Krankenkasse trägt zur Unterstützung der Veranstaltung ihren Teil bei. Als Gesundheitspartner sei es ein besonderes Anliegen, Studierende auf ein gesundheitsbewussteres Leben aufmerksam zu machen, damit sie dieses in ihrem späteren Job anwenden können, so Masoud Mirzai, Leiter des Kundenservice der TK.

Mit Favoriten wie Erich Klinspon, der bereits in der Gewichtsklasse bis 66 Kilo die DHM in Bonn 2016 gewann und Rahel Krause, die den zweiten Platz bei den European University Games in Coimbra belegte, ist das Team der Aachener Judoka vor Ort gut aufgestellt. Es ist ein Wettkampf auf hohem Niveau, wie Sophie Oster, Obfrau für die Sportart Judo am HSZ, bestätigt. Den Aachener Judoka gelang es, diesem standzuhalten. Sie konnten bereits erste Erfolge verbuchen, denn die Favoritin Rahel Krause gewann am ersten Wettkampftag in der Gewichtsklasse über 78 kg.

Die Ausrichter zeigten sich mit dem bisherigen Ablauf der Veranstaltung ebenfalls sehr zufrieden. In einem sind sich Prof. Dr. Rüdiger, Peter Lynen und Juliana Kirchhoff, Sportreferentin der Studierendenschaft einig: Ohne die große Unterstützung von Seiten der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer wäre die Ausrichtung des Events nicht möglich gewesen. Das freut auch Ramon Marställer, Eventkoordinator am HSZ. Obwohl so ein Event einen großen Vorlauf benötigt, war er sich bereits am heutigen Morgen sicher, dass es eine „tolle Veranstaltung“ wird. Zusammenfassend stand der Samstag ganz im Zeichen der Fairness und Freude an der Sportart Judo, was Lust auf den zweiten Wettkampftag macht!