„Sport macht fit, Sport macht frei, Sport macht froh…“

Gegen 18: 00 Uhr begann gestern, den 2. Februar 2010, die Hochschulsportshow. Die Show wurde zum 20. Mal vom Hochschulsportzentrum der RWTH Aachen (HSZ) veranstaltet und bot dem Publikum einmal mehr die Möglichkeit sich von der Vielfalt und der Qualität des Hochschulsports zu überzeugen. Eröffnet wurde die Show mit der gesanglichen Darbietung des Chors der FH Aachen, musikalisch begleitet wurde der Chor von der BIG Band der RWTH Aachen: „Sport macht fit, Sport macht frei, Sport macht froh – mit Sport ist man ganz vorne mit dabei.“ Im Laufe des Abends fand sich häufig die Gelegenheit diese Songzeilen zu zitieren. Dass Sport fit und frei macht stellte dann auf überraschende und eindrucksvolle Weise die Gruppe Turnen unter Beweis. Mit ihrer perfekt einstudierten Choreographie im Stil des Science-Fiction-Filmes Matrix sorgten sie immer wieder für begeisterten Zwischenapplaus. Denn die Truppe schien mit ihren komplizierten und waghalsigen Sprüngen, Flickflacks und Salti die Gesetze der Physik außer Kraft zu setzen. Auch die Jongleure und Einradfahrer lehnten ihre Show an einen bekannten Film an: „Catch me if you Can“ lautete das Motto. Und es hielt was es versprach: Flinke Hände, höchste Konzentration und jede menge Einfallsreichtum. Die Sportler/innen jonglierten im Dunkeln mit feuerroten Kegeln und erzeugten somit eine aufregende Atmosphäre die dann durch die Sprünge des Einradfahrers aufrecht gehalten wurde. Neben flinken Händen gehörten auch flinke Füße zum unverzichtbaren Repertoire der Sportler/innen, wie die Rock `n` Roll Gruppe in ihrer energiegeladenen Performance unter Beweis stellte. Die sportlichen Auftritte aus der  Kategorie Tanz sorgten für mehrere Highlights: Die Gruppe Orientalischer Tanz entführte das Publikum mit gekonntem Hüftschwung und zauberhaften Kostümen in ferne Märchenwelten. Und die Hip-Hop-Gruppe „Take Funk“ begeisterte mit einer fulminant inszenierten Zeitreise, zu Musik aus den 80ern bis heute. Der Auftritt zu der schnellen und kraftvollen Musik verlangte den Tänzern einiges ab. Das Publikum belohne diese Leistung mit minutenlangem Applaus und forderte lauthals eine Zugabe. Mit diesem Auftritt verabschiedet sich die Hip-Hop-Gruppe von der Hochschulsportlandschaft, da Swenja Schiawatsch nach 14 Jahren ehrenamtlicher Leitung der Gruppe diese Tätigkeit nun aufgibt. Swenja Schiwatsch wurde bei der Hochschulsportshow für ihr herausragendes Engagement im Hochschulsport mit dem „Ehrenamtspreis der Sparkasse Aachen“ geehrt und erhielt einen Check über 300 Euro. Andrea Jansen von der Sparkasse Aachen bekräftigte nachdrücklich die besondere Wichtigkeit der ehrenamtlichen Betätigung in der Gesellschaft und fügte hinzu: „Die Begeisterung und Freude der jungen Leute die wir heute Abend miterleben macht uns stolz, die Hochschulsportshow zu unterstützen.“ Neben der Sparkasse Aachen gehört auch die STAWAG zu den langjährigen Partnern und Sponsoren der Hochschulsportshow. In diesem Jahr ging der „Spitzensportpreis des Aachener Hochschulsports powered by STAWAG“ an Patrick Haas, der für seine besonderen sportlichen Leistungen im Judo ausgezeichnet wurde. Dr. Christian Becker vom STAWAG Vorstand stellte die Bedeutung, die die Unterstützung des Hochschulsports für sein Unternehmen hat, hervor: „Wir glauben an die motivierende Wirkung von Sport und Spitzensport und es ist uns wichtig nah an den Studenten dran zu sein, präsent zu sein.“
Der Prorektor der RWTH Aachen Prof. Rolf Rossaint war von der Eigeninitiative der Studierenden begeistert und betonte:„Sport ist immens wichtig um im Studium den Kopf frei zu kriegen“, bestätigend fügte der Rektor der FH Aachen Prof. Markus Baumann hinzu „Sport als Ausgleich ist unheimlich wichtig im Studium“. Beide waren sich einig, dass der Sport ein enges Band zwischen die beiden Hochschulen knüpft. Sie zeigten sich entschlossen die Zusammenarbeit der Hochschulen weiterhin zu intensivieren.