Profil des Collegium Musicum

  Orchester und Chor im Konzert Urheberrecht: Collegium Musicum  

Das Collegium Musicum setzt sich aus etwa 200 Musikbegeisterten zusammen, die sich einmal pro Woche treffen, um das Konzertprogramm zu proben. Die Konzerte finden immer zu Semesterende statt. Im Sommersemester wird ein gemeinsames Programm von Chor und Orchester erarbeitet, während im Winter getrennte Aufführungen stattfinden.

Integraler Bestandteil der Semesterarbeit ist ein Probenwochenende, das nicht nur der intensiven Ausarbeitung der Stücke dient, sondern immer auch Zeit für außermusikalische Aktivitäten lässt. Freizeitaktivitäten wie Running-Dinner, Kammermusikabende oder Ausflüge stehen regelmäßig auf dem Programm. Trotz semesterbedingter und sonstiger Fluktuation wird so die gute Gemeinschaft innerhalb des Ensembles gestärkt.

Das Collegium Musicum wurde im Wintersemester 1952/53 durch einige musikbegeisterte Studierende, Assistenten und Professoren in Form eines Kammerorchesters gegründet. Für die musikalische Leitung wurde Rudolf Bremen gewonnen, der viele Traditionen des Ensembles begründete und dieses lange mit großer Hingabe leitete. Das Collegium wurde 1958 um einen Chor erweitert, was die Aufführung eines breiteren Repertoires erlaubte. Im Jahre 1989 übernahm Fritz ter Wey das Hochschulorchester, welches er zu einer symphonischen Besetzung ausbaute. Seine Nachfolge trat 1995 Hub. Pittie aus Maastricht an, der das Ensemble lange Jahre leiten sollte. Pittie baute die Beziehungen zu niederländischen Ensembles aus und prägte Chor und Orchester stark durch sein Schaffen. Im Sommer 2014 übernahm Ernst von Marschall das Dirigat und organisierte unter anderem einen Orchesteraustausch mit der CVUT Prag. Seit dem Sommersemester 2017 ist Raimund Laufen sein Nachfolger. Laufen wird derzeit von jungen Talenten vertreten. Im vergangenen Jahr leitete Julio G. Vico die Aufführung der „Missa da Requiem“ von Guiseppe Verdi. In diesem Semester übernahm Tobias Haussig die Leitung des Chores.