Aktiv durch die kalte Jahreszeit mit dem Hochschulsport!

13.10.2017
Der Studierenden-Pausenexpress im CARL Urheberrecht: HSZ

Eine Woche nach dem Anmeldestart sind fast alle Kurse, die das Hochschulsportzentrum der RWTH Aachen (HSZ), anbietet bereits belegt. Die Nachfrage ist wieder riesig, denn als Ausgleich zum Alltag ist das vielfältige Kursangebot sehr beliebt. Außerdem hält das kommende Semester einige Wintersportevents, gesundheitsorientierte Kurse und wahre Kult-Veranstaltungen bereit.  

 

Um am Hochschulsport teilzunehmen muss man schnell sein, denn die Nachfrage nach den Sportangeboten des Aachener Hochschulsports ist wie immer riesig und wer nicht schnell genug ist, muss mit seiner Teilnahme bis zum zweiten Zeitraum am 05. Dezember warten. Doch woher kommt diese Beliebtheit? „Der Sport steht für den Ausgleich zu Studium und Arbeit“, weiß Peter Lynen, Leiter des HSZ. Wer viel lernt, kann hier einen klaren Kopf bekommen und neue Energie tanken. Zudem bringen die Kurse soziale Kontakte und Soft Skills, die „berufsqualifizierend sind“, wie Lynen hinzufügt.

Zum Angebot gehören die unterschiedlichsten Spielsportarten, diverse Tanzkurse und Kampfsportarten, aber auch gesundheitsfördernde Angebote stehen auf dem Programm und machen dabei einen wichtigen Teil aus. Ob mit dem Studierenden- Pausenexpress, einem Anti-Sitz-Workshop oder Entspannungs- und Yoga Kursen: „Gesundheitsförderung ist ein großes Thema“, sagt der Leiter des Hochschulsportzentrums. Daher setzt die RWTH hier auch ganz eigene Maßstäbe: Mit dem Projekt „Active Campus Europe“ (ACE), einem europäischen Projekt, an dem 16 Partner auch sieben verschiedenen Ländern beteiligt sind. Es ist das Erste, das je von Erasmus+ gefördert wurde und das allein zeigt schon seine große Bedeutung. „Es soll den Spaß an Bewegung zu den Menschen bringen“, erklärt Miriam Becker, wissenschaftliche Mitarbeiterin des HSZ. Im Rahmen dessen konnte man sich zu einem 10-wöchigen Programm anmelden, das mehr Schwung in den Alltag bringen kann. Das Beste daran: „Man braucht nur sich und den Spaß am Sport“, freut sich Becker. Seit Neustem hat das Projekt auch eine eigene Webseite, die „ab jetzt online ist“, wie Melih Özkardes, Eventkoordinator des HSZ hervorhebt. Er freut sich nicht nur auf und über die große Auswahl an Sportangeboten, sondern insbesondere auch über die Veranstaltungen, die im Wintersemester anstehen. „Es ist DAS Semester der Events“, betont er und erklärt, dass ganze zehn Veranstaltungen anstehen – vom kleinen Zusammentreffen der Obleute bis hin zum rieseigen Kultevent: Dem Eishockey Uni-Cup.

Außerdem hat das HSZ in der kalten Jahreszeit auch für Wintersportler einiges zu bieten: Die Snowevents sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Auch die Skilehrer Fortbildungen sind ganz hoch im Kurs. Da sie „von Studierenden für Studierende“ gemacht werden, wie Uli Weber, stellvertretender Leiter des HSZ sagt, sind sie besonders beliebt und bringen neben neuen Erkenntnissen auch jede Menge Spaß an der Sache.

Dies macht das HSZ aus: Die große und elementare Beteiligung der Studierenden am Sportprogramm. Sie sind „enorm wichtig“, betont Juliana Kirchhoff, Sportreferentin der Studierendenschaft. Die studentischen Übungsleiter gestalten das Sportprogramm konkret mit und die Obleute, überwiegend Studierende, die sich für eine Sportart verantwortlich fühlen, bilden das „Bindeglied zwischen allen Kompetenzen“, erklärt sie.

Bei all den positiven Aspekten, die das sportliche Semester bereithält, gibt es doch einen Wermutstropfen, der sich schon seit Jahren hält: Der Platzmangel. „Wir brauchen dringend zusätzliche Sportstätten“, betont Peter Lynen. In diesem Fall ist er mit der Hochschulleitung im Gespräch und wird aktiv bleiben, damit in Zukunft noch mehr Studierende die Möglichkeit bekommen, ihren Lieblingskurs das ganze Semester über wahrzunehmen.