Buntes Spektakel auf der Eisfläche: Der Eishockey Uni-Cup um die thyssenkrupp-Trophy begeistert zum 33. Mal!

12.12.2022
Zwei Teams spielen Eishockey Urheberrecht: © Sarah Rauch

Großer Jubel, abwechslungsreiche Kostüme und eine einzigartige Atmosphäre: Der Eishockey Uni-Cup (EUC) brachte am 8. Dezember nach einer zweijährigen Pause endlich wieder große Stimmung in die ausverkaufte 100,5 Arena. 

 

Der erste Eishockey Uni-Cup begeisterte am 8. Dezember wieder knapp 3.000 Zuschauende in der 100,5 Arena und zusätzlich noch rund 1.300 Fans im Livestream. Die Spielerinnen und Spieler der drei Fachschaften Maschinenbau, Elektrotechnik und Medizin traten in bunten Kostümen gegeneinander an. Organisiert wurde das Aachener Kultevent vom Hochschulsportzentrum der RWTH (HSZ). Professor Dr. Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH Aachen, war ebenfalls vor Ort um bei den spannenden Spielen und beeindruckenden Cheerleadershows mitzufiebern. Er war begeistert von der Stimmung. Der EUC stehe für ihn einfach fest im Kalender Alle Beteiligten fiebern auf diesen Tag hin. Beim allerersten Eishockey Uni-Cup war Professor Rüdiger noch als Student dabei.

Seitdem erfreut sich das Event jedes Jahr aufs Neue großer Beliebtheit. Auch dieses Jahr war der EUC wieder innerhalb eine Stunde ausverkauft. Peter Lynen, Leiter des HSZ, freute sich darüber. Nach zwei Jahren Stille im Sport, konnten wir heute wieder Lebensfreude und Enthusiasmus erleben. Die Stimmung und Begeisterung seien auf jeden Fall zurück.

Beim Auftaktspiel trafen die Aachen Ice Emperors, die Eishockeymannschaft der RWTH und FH, auf die Eishockeymannschaft der Universität Zürich. Ein weiteres Highlight sind jedes Mal wieder die kreativen Mottos, die die Fachschaften sich einfallen lassen. Mit aufwendigen Kostümen und selbst gebauten Kulissen betraten die Cheerleader und Spielenden die Eisfläche. Die Fachschaft Maschinenbau verkleidete sich als Rennfahrer. Die Fachschaft Medizin wählte das Motto 112. Die Elektrotechniker betraten als Bösewichte und Spione die Eisfläche. Die besondere Atmosphäre und die ganzen Vorbereitungen stärken den Teamgeist und das Zusammenhörigkeitsgefühl. Wenn man in die Halle kommt, sei es jedes Mal ein Gänsehaut-Moment. Trotz dem Konkurrenzkampf halten alle zusammen, betonte Luisa Hensel von der Fachschaft Medizin.

Neben den Eishockeyspielen stehen vor allem Spaß, gemeinsames Feiern und Anfeuern im Vordergrund. Jede der drei Mannschaften will schließlich die thyssenkrupp-Trophy am Ende für ihre Fachschaft nach Hause holen. Seit vielen Jahren wird der EUC vom Unternehmen thyssenkrupp unterstützt. Matthias Jaworek von thyssenkrupp freut sich jedes Jahr wieder dabei zu sein. Die Atmosphäre in Aachen sei ganz besonders. Man kommt vom Weihnachtsmarkt in der Innenstadt zum Eishockey Uni-Cup und die Stimmung sei einfach unvergleichbar.

Traditionell wird der Erlös des EUC an zwei gute Zwecke gespendet. Die internationale Organisation Right to Play ermöglicht benachteiligten Kindern zwangloses Toben und Spielen. Die Aachener Kältehelfer von den Johannitern unterstützen Hilfsbedürftige, die die kalten Winternächte auf den Aachener Straßen verbringen. Beide Spendenempfänger freuten sich über die Unterstützung der Fachschaften und auch Professor Rüdiger betonte die soziale Verantwortung der RWTH gegenüber der Stadt Aachen. Alle Beteiligten sollten bei dem ganzen Spaß nicht vergessen, dass es anderen Menschen nicht so gut geht und es sei ihm persönlich wichtig, für andere da zu sein.

Am Ende des erfolgreichen Events konnten die Aachen Steelers von der Fachschaft Maschinenbau die thyssenkrupp-Trophy gewinnen. Nach einem knappen Wettkampf unter Hochspannung gelang es ihnen im letzten Spiel des Abends, sich gegen das Gegnerteam Medical Strikers mit 26 Punkten zu 21 durchzusetzen. Die ET Lions belegten den dritten Platz. Die Cheerleader der Fachschaft Medizin konnten die Jury mit ihrer Choreografie überzeugen und durften sich über den FuFah-Ehrenpreis freuen.

Weitere Informationen und Fotos zur Veranstaltung finden Sie unter unicup.de