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Schnelleinstieg
Zum Cyr kam Runa über Umwege. In ihrem ersten Semester in Aachen 2018 wollte sie eigentlich einen Turn-Kurs beim Hochschulsport belegen. Als dieser ausgebucht war entschied sie sich spontan für den Kurs Rhönrad-Turnen. Runa war sofort begeistert von der Freiheit und Kreativität, die diese Sportart bot und sie wollte sehen, wie viel sie erreichen kann.
Sie begann für die Rhönrad-WM 2020 zu trainieren. Diese musste wegen der Pandemie leider abgesagt werden. Doch davon ließ Runa sich nicht beirren. Sie trainierte weiter und entdeckte nach und nach ihre Begeisterung für ihr jetziges Sportgerät. Das Cyr ist eine Weiterentwicklung des Rhönrads. Ab 2021 trainierte Runa größtenteils mit dem Cyr und immer weniger mit dem Rhönrad.
Im Jahr 2024 nahm Runa als Teil der deutschen Delegation an der Weltmeisterschaft im Rhönradturnen und Cyr in Almere in den Niederlanden teil und erreichte den siebten Platz in der Disziplin Cyr. Als Vorbereitung hatte Runa zwei Monate lang zwei Mal täglich trainiert, um bei der WM abliefern zu können. Dort musste sie zwei Programme präsentieren. Beim technischen Programm sind zehn Figuren vorgegeben. Das artistische Programm bietet mehr Freiheit mit einer eigenen Choreografie. In der internationalen Atmosphäre in Almere kam die weltweite Rhönrad- und Cyr-Community zusammen. Runa freute sich vor allem über die gegenseitige Unterstützung zwischen den Athletinnen und Athleten.
Mit dem siebten Platz bei einem weltweiten Wettkampf erzielte Runa das beste Ergebnis Aachener Hochschulsportlerinnen und ‑sportler im Wettkampfjahr 2024. Dafür wurde sie nun von der STAWAG mit dem Spitzensportpreis des Aachener Hochschulsports geehrt. Dr. Christian Becker, Vorstand der STAWAG, überreichte den Preis bei der Ehrung im Rahmen der Hochschulsportshow im Theater Aachen.