DHM Kanupolo: Freudiger Sieg für die WG Aachen!

15.05.2023
Acht Kanuten sitzen im Kanu auf einem Steg Urheberrecht: © Julia Jäger

Die WG Aachen sicherte sich nach einem spannenden Wettkampf den Sieg mit einem knappen 5:4 bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) Kanupolo. Die WG Hannover 1 belegte den zweiten Platz. Auf dem dritten Platz landete die WG Osnabrück. Die DHM wurde von der Leibniz Universität Hannover vom 5. bis zum 7. Mai ausgerichtet.

 

Am Wochenende ging es für das Aachener Kanupolo-Team nach Hannover. Dort erwarteten sie intensive Wettkämpfe gegen andere Universitätsmannschaften bei überwiegend sonnigem Wetter sowie verschiedene Schiedsrichtereinsätze. Nachdem sie sich erfolgreich bis ins Finale gekämpft haben, wartete dort am Sonntag der Vorjahressieger, die WG Hannover 1, auf die WG Aachen. Die zwei Mannschaften lieferten sich einen spannenden Wettkampf auf dem Wasser. Das ganze Spiel über fielen Tore bei beiden Teams. 15 Sekunden vor Abpfiff gelang es den Aachenern noch das finale, entscheidende Tor zu machen, sodass die WG Aachen am Ende mit 5:4 den Sieg nach Hause holte. Die WG Osnabrück landete auf dem dritten Platz.

Traditionell wurde die DHM als auch der zeitgleich stattfindende Alumni-Cup mit Mixed Teams gespielt. Die WG Aachen trat mit insgesamt 8 Teammitgliedern an; 6 Herren und 2 Damen. Die Hälfte der Mannschaft spielt Kanupolo im Hochschulsport. Da es für den Sport allerdings keine eigene Sportstätte in Aachen gibt, müssen die Teilnehmenden immer auf den Blausteinsee in Eschweiler ausweichen. Dies erfordert nicht nur mehr Zeit, sondern auch kreative Improvisation, da die Bedingungen auf dem Blausteinsee nicht optimal sind für das Training. Da außerdem das Kanupolo-Trainieren nur in den Monaten April bis Oktober erlaubt ist, hatten alle Mannschaften dieses Jahr weniger Zeit zur Vorbereitung. Umso beeindruckender und freudiger ist der Sieg bei der DHM. Das Aachener Team konnte das ganze Wochenende rundum genießen. Während auf dem Wasser die Wettkampfstimmung präsent war, stand auf dem Land nur freundschaftlicher Austausch, Freude und Spaß im Vordergrund. Die Teams feuerten sich gegenseitig an, halfen einander aus und kamen auch abends zu einem gemeinsamen Essen mit Musik zusammen.