Medaillenregen bei den FISU World University Games mit Aachener Beteiligung

01.08.2023
3 Turmspringer Teams auf dem Podest © adh

Die World University Games in Chengdu sind in vollem Gange und die deutsche Delegation kann sich bereits über zahlreiche Medaillen freuen. Auch der Aachener Wasserspringer Alexander Lube konnte sich über einen Platz auf dem Siegertreppchen freuen. Er erreichte gemeinsam mit Lou Massenberg (HTW Berlin) Silber in der Disziplin 3-Meter Synchronspringen der Herren.

  Turmspringer © adh  

Die deutschen Wasserspringer begeisterten mit einem starken ersten Wettkampftag. In der Disziplin Synchronspringen vom 3 Meterbrett belegten Alexander Lube von der RWTH gemeinsam mit Lou Massenberg von der HTW Berlin den zweiten Platz.

Sie seien mega zufrieden mit dem Wettkampf und sie hätten eigentlich gar nicht gedacht, dass sie dort mit den Chinesen mithalten können. Umso glücklicher seien sie mit ihrer Leistung und darüber, dass sie ihr Potenzial voll ausgeschöpft haben, freute sich Alexander Lube.

Die FISU World University Games in Chengdu laufen noch bis zum 8. August. In den nächsten Tagen wird Alexander Lube noch in der Disziplin Einzel vom 3-Meterbrett antreten.Herzlichen Glückwunsch vom Hochschulsportzentrum zu dieser grandiosen Leistung und viel Erfolg für den weiteren Wettbewerb!

Weitere deutsche Erfolge:  Historisches Judo-Gold bei den FISU Games

Als erster deutscher Judoka triumphierte Falk Petersilka (Uni zu Köln) bei den World University Games. In der Gewichtsklasse bis 100 Kilogramm gewann der Student der Humanmedizin in einem packenden Finale die Goldmedaille. Die Entscheidung gegen den Japaner Kaito Green fiel erst sechs Sekunden vor Ende der regulären Kampfzeit. Er sei sehr glücklich über den Gewinn der Goldmedaille. Das sei rundum ein hervorragender Tag, freute sich Petersilka nach seinem Finalsieg. Schon in der Vorrunde machte der Student einen konzentrierten Eindruck. Runde für Runde besiegte Petersilka seine Gegner vorzeitig. Er habe sich von Beginn an fit und gut gefühlt, blickte der 25-Jährige zurück.

Das beste Abschneiden deutscher Judoka bei World University Games rundete Raffaela Igl (HS München) ab, die Bronze in der Gewichtsklasse bis 78 Kilogramm gewann. Nach rund drei Minuten im Kampf um Platz drei gegen die Französin Oceane Zatchi Bi ergriff Igl ihre Chance und bezwang ihre Gegnerin.Sie resumierte im Anschluss, dass es einfach Spaß gemacht hat, auf der Matte zu stehen und dass die Atmosphäre und das Event unbeschreiblich und beeindruckend sind. 

Bei den Männern gingen außerdem Fabian Kansy (TU München) und Marvin Belz (Uni Potsdam) auf die Matten. Belz musste sich im Achtelfinale dem späteren Bronzemedaillengewinner geschlagen geben. Für Fabian Kansy endete das Turnier ebenfalls in der Vorrunde gegen den Lokalmatadoren Bilige Buhe (CHN). Mit fünf Einzelmedaillen blicken die deutschen Judoka nun voller Vorfreude auf die Teamwettkämpfe.

Tischtennis:Freude über Bronze nach Niederlage im Halbfinale

Ein souveräner 3:0-Sieg im Viertelfinale gegen Rumänien sorgte für große Freude im deutschen Männer-Team. Mit dem Sprung unter die besten vier hatten Florian Bluhm (Uni Hohenheim), Kirill Fadeev (Uni Düsseldorf), Tobias Hippler, Nils Hohmeier (beide IU Internationale HS) und Pekka Pelz (Uni des Saarlandes) die Bronzemedaille bereits sicher.

Trainer Gianluca Walther zeigte sich von seinem Team, das die rumänischen Gegner in drei souveränen Einzeln regelrecht überrollt hatte, begeistert. Er sei wirklich happy, dass sie unsere Zielsetzung, in Chengdu eine Medaille zu gewinnen, erreicht haben, sagte er nach dem Viertelfinale.

Die historische Chance, als erste deutsche Mannschaft ein Finale bei den FISU Games zu erreichen, konnte das Team leider nicht nutzen. Im Halbfinale unterlag Deutschland nach großem Kampf Taiwan mit 2:3 und landete damit gemeinsam mit den Japanern auf einem sehr guten Bronzeplatz.

Zwischen den beiden Matches im Team waren für alle Frauen und Männer der Deutschen Studierenden-Nationalmannschaft auch die Einzelwettbewerbe gestartet. In der ersten Runde machten die deutschen Spielerinnen und Spieler fast ausnahmslos mit Siegen auf sich aufmerksam.