Schneesport Fortbildung in St. Moritz konnte stattfinden – ein umfangreiches Hygiene Konzept und ein bewusster Umgang mit der schwierigen Situation machen es möglich

21.12.2021
Gruppenbild der Schneesport Gruppe im Schnee vor einem Berg Urheberrecht: © Robin Haas

Vom 14. bis zum 20. Dezember 2021 nahmen 49 Schneesportübungsleitende an der jährlichen Schneesportfortbildung des Hochschulsportzentrums der RWTH (HSZ) in St. Moritz teil. Das SNOWSport-Team Aachen und die angereisten Ausbilder blicken auf 5 erfolgreiche Ausbildungstage im Skigebiet St. Moritz - Corviglia

 

Das Angebot richtet sich an Ski- und Snowboardlehrende, die bereits über eine Ausbildung verfügen. Insgesamt zwei Snowboard-, zwei Telemark- und drei Skigruppen nehmen an dem Lehrgang teil. Dank einem umfassenden Hygienekonzept des HSZ in enger Abstimmung mit dem RWTH Krisenstab konnte die Fortbildung trotz der aktuell schwierigen Situation stattfinden. Zum Zeitpunkt der Einreise in die Schweiz war ein negativer PCR Test für alle verpflichtend. Darüber hinaus haben sich alle Teilnehmenden und die Ausbilderinnen und Ausbilder verpflichtet vor Ort regelmäßig Covid-19 Selbsttest durchzuführen. Die Lehrgangsleitung hat mit den Schneesport Obleuten zusätzlich ein Bubblekonzept ausgearbeitet und an alle kommuniziert. So konnten weitreichend weitere Kontakte außerhalb der Gruppe vermieden werden. „Ich bin begeistert wie konsequent die Maßnahmen von allen Studierenden vor Ort umgesetzt wurden und wie sorgfältig mit der schwierigen Situation umgegangen wurde“, hält der Lehrgangsleiter Ulli Weber (HSZ) fest. Es sei aber auch ein respektvoller Umgang des Liftpersonals mit den Gästen zu verzeichnen gewesen. „In Gondeln wurden bedarfsweise Plätze freigelassen und in den anderen Liftanlagen war ohne Probleme die Sitzreihe nur mit seinen Leuten besetzt“, fügt Ulli Weber hinzu.

Aktuelle Inhalte zur Praxis, Theorie, Didaktik und Methodik in den Bereichen Ski, Snowboard und Telemark bilden die jährliche Grundlage der Themen. Die Ausbildenden bringen immer den neusten Input aus den Verbänden mit. So erweitern Übungsleitende immer ihr Wissen und Können zu allen wichtigen, neuen Themen, welches sie dann auf den Extratouren des HSZ weitergeben können. Die hohe Kompetenz vor Ort ist im bundesweiten Hochschulsport einzigartig. Der Bereich Telemark ist sogar eine offiziell ausgeschriebene Ausbildung des westdeutschen Skiverbandes (WSV).

Die einzelnen Ausbilderinnen und Ausbilder arbeiten in verschiedenen Lehrteams der beiden Fachverbände in Deutschland (DSV und DSLV) oder sind selbst erfahrene Skilehrer oder Skischulbesitzer. Somit sind alle in unterschiedlicher Form maßgeblich für die Gestaltung des Schneesport-Lehrwesens in Deutschland tätig.

Diese acht Ausbilderinnen und Ausbilder waren in diesem Jahr dabei:

 
   
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Ulli Weber, HSZ, Lehrgangsleitung
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Florian Eggert, Ausbilder im DSV Bundeslehrteam Telemark
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Monika Rieder, Ausbilderin im DSV Bundeslehrteam Telemark
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Walter Call, Ausbilder im WSV Landeslehrteam Telemark
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Jörg „Blacky“ Schwarz, Ausbilder im Landeslehrteam WSV
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David Brück, staatlich geprüfter Skilehrer, DSLV
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Benjamin Schönle, Ausbilder im Team Snowboard DSLV
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Ramon Marställer, HSZ, Ausbilder im Team Snowboard DSLV
 

Das Besondere am Aachener Schneesport ist die einzigartige und vor allem besonders große Community. In kaum einer anderen Universitätsstadt in Deutschland gibt es so eine funktionierende Gemeinschaft im Bereich Schneesport wie beim SNOWSport Team Aachen. Das Engagement für den Sport und für die studentische Aachener Schneesportgemeinschaft ist immens. Die lebendige Gemeinschaft ist offen, einladend und heißt jeden willkommen. Für alle, die auch interessiert sind als Schneesport Übungsleiter/in die ein oder andere Extratour des HSZ zu begleiten, gibt es Anfang Januar eine Ausbildung in Arosa. Hierbei besteht sogar die Möglichkeit bei entsprechender Qualifikation sich eine Lizenz bei den Fachverbänden anerkennen zu lassen.