RWTH Ruder-Team auf 2. und 5. Platz beim Saisonauftakt in Split

23.05.2022
Gruppenfoto des Teams am Strand © HSZ

Am 14. und 15. Mai trafen sich die RWTH Spitzenruder-Teams zum ersten Mal seit Corona zum Saisonauftakt in Split mit den besten Uni-Achtern Europas. Dazu gehören die Blue Boats aus Cambridge und Oxford, die sich einige Wochen zuvor im historischen Boat Race gegenüberstanden. Dieses findet zwischen den Universitäten Oxford und Cambridge jährlich auf der Themse in London statt und ist eines der bekanntesten Ruderrennen der Welt. Die Mannschaft von Oxford wird häufig auch als "Dark Blues" bezeichnet, während das Cambridge-Team als "Light Blues" bekannt ist, weswegen im Rudersport die Teams als Blue Boats bezeichnet werden. Weitere Achter im Zwölf-Boote-Feld waren, neben den Heimteams aus Split und anderen kroatischen Unis, Krakau und das Imperial College London.

 

Am Samstag ging es für den neu formierten Achter ins Rennen über 1000m. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen im Vorlauf mit Cambridge und Split gelang der Finaleinzug an dritter Stelle mit sicherem Abstand zum Rest des Feldes.

Im Finale musste der Achter auf der windanfälligeren Außenbahn trotz eines gelungenen Starts neben den Booten aus Cambridge und Split auch Imperial und Oxford ziehen lassen, die das Rennen gewannen. Für die junge Mannschaft, die coronabedingt bisher kaum zusammen rudern konnte, ist der fünfte Platz gegen die erfahrenen Teams jedoch ein sehr gelungener Start in die Saison.

Am Sonntag ging in diesem Jahr erstmalig auch ein Aachener Alumni-Achter beim sogenannten „Legends Race“ an den Start. Auf der 220m Strecke vor der Altstadt von Split konnte das Team aus ehemaligen aachener Studierenden einen starken zweiten Platz knapp hinter den Gastgebern errudern und durfte auf dem historischen Peristilplatz die Medaillen entgegennehmen.

Nach diesem gelungenen Auftakt begibt sich der RWTH-Achter hochmotiviert ins Wassertraining, um bestmöglich auf den Saisonhöhepunkt Deutsche Hochschulmeisterschaft Anfang Juli in Münster vorbereitet zu sein.

  Siegerehrung der Ruderer © HSZ