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Schnelleinstieg
Zehn Jahre lang war Jonas Dorissen im Turnen beim Hochschulsport aktiv: 2012 fing er als Teilnehmer an. Ein Jahr später wurde er Übungsleiter in der Sportart. Als 2015 ein neuer Obmann gebraucht wurde, übernahm er auch diese Rolle. Er habe sich nie groß Gedanken gemacht, was ihn damals dazu motiviert habe, Obmann zu werden, sagt Dorissen. Das sei „einfach so passiert“. Er blieb in dieser Position bis er 2022 von der Wissenschaft in die Industrie wechselte. Das Turnen hat ihn über einen Großteil seines Studiums begleitet.
Als Obmann übernahm Dorissen wichtige Aufgaben in der Kurs- und Eventplanung. Besonders die Vorbereitung der Auftritte bei der Hochschulsportshow sind ihm in Erinnerung geblieben. Auch bei anderen Events wurde die Sportart präsentiert. Jonas Dorissen war an der Organisation und Durchführung von Auftritten und Präsentationen beim RWTH FH SportsDay und beim RWTH Galaball beteiligt. Auch bei der jährlichen Zusammenstellung von Teams für Deutsche Hochschulmeisterschaften und den adh-Cup im Turnen war Dorissen engagiert. Daneben erledigte er auch Aufgaben des Tagesgeschäfts, indem er etwa Kurse und Übungsleiter koordinierte und eine Schnittstelle zwischen dem HSZ und den Übungsleitenden und Teilnehmenden darstellte.
Er betont immer wieder die besondere Kultur, die das Turnen im Hochschulsport Aachen mit sich bringt. Der Kern aus engagierten Teilnehmenden und Übungsleitenden habe es ihm immer leicht gemacht, Obmann zu sein. Eigentliche müsse die Aachener Turn-Community gleich mit geehrt werden, sagte Dorissen. Abgesehen von dem Community-Aspekt begeistert Dorissen vor allem die Vielfalt der Sportart. Die Mischung aus Kraft, Geschwindigkeit und Koordination an verschiedenen Geräten machen das Turnen für ihn zu einer ausgewogenen Sportart.
Schon als Jugendlicher entdeckte Jonas Dorissen seine Leidenschaft für das Turnen. Wegen einer Verletzung, dem Stress und Leistungsdruck der Wettkämpfe hörte er irgendwann auf. Als er 2009 sein Maschinenbau-Studium in Aachen begann, war für ihn klar, dass er wieder Turnen wollte, diesmal allerdings in der entspannteren Atmosphäre des Hochschulsports. Die Sportart Turnen bestand damals aus drei Kursen mit nur knapp 15 Teilnehmenden. 12 Jahre später ist Turnen heute zu einer beliebten und großen Sportart mit knapp 150 Teilnehmenden pro Semester geworden. Die Kurse sind jedes Mal ausgebucht.
Nachdem er den Ehrenamtspreis der Sparkasse Aachen von Sparkassenvorstand Dr. Christian Burmester überreicht bekam, konnte er die beeindruckenden Auftritte der Sportgruppen genießen. Zum ersten Mal seit 12 Jahren wusste er nicht, was ihn bei der Hochschulsportshow erwarten würde, denn er hatte bewusst versucht alle Informationen zum Auftritt der Turngruppe zu vermeiden. Umso größer müssen die Spannung und Freude für ihn gewesen sein. Auch heute hat er noch ein enges Verhältnis mit vielen, die im Hochschulsport regelmäßig turnen. Der Hochschulsport verbindet Menschen nicht nur während des Studiums, sondern auch weit darüber hinaus.