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Schnelleinstieg
Zu der Sportart gelangte Runa eher durch Zufall. In ihrem ersten Semester im Jahr 2018 wollte sie am Hochschulsportzentrum der RWTH (HSZ) eigentlich einen Kurs im Turnen belegen – als dieser ausgebucht war entschied sie sich spontan für Rhönradturnen und Cyr. Ihr gefällt dabei besonders die Kombination aus sportlicher Herausforderung mit artistisch-tänzerischen Elementen.
Für Runa war schnell klar: Sie wollte schauen, wie viel sie mit dem Rhönrad erreichen kann, wie viel sie lernen kann. Sie fing an für die Weltmeisterschaft 2020 zu trainieren. Diese musste wegen der Pandemie leider abgesagt werden. Während der Pandemie fand Runa dann zu ihrem jetzigen Sportgerät: dem Cyr. Seit 2021 trainiert Runa mit dem Sportgerät, das eine Weiterentwicklung des Rhönrads ist.
Nur knapp drei Jahre später qualifizierte sich Runa für die WM im Rhönradturnen und Cyr. Sie reist nun als Teil der deutschen Nationalmannschaft nach Almere in den Niederlanden. Bei der WM müssen die Teilnehmenden zwei Programme präsentieren: Das technische Programm beinhaltet zehn vorgegebene Figuren. Beim artistischen Programm wird eine eigene Choreografie präsentiert. Runa trainiert für die WM täglich mindestens anderthalb Stunden, meist aber länger und oft sogar zwei Mal am Tag.
Bei der WM freut sie sich am meisten darauf, die Rhönrad- und Cyr-Community zu treffen. Die Sportlerinnen und Sportler kennen sich und turnen gerne gemeinsam. Es gebe auch bei den Wettkämpfen keinen Konkurrenzkampf.
Die Weltmeisterschaft findet vom 29. Juli bis zu 3. August statt. Der Hauptwettkampftag für Runa ist der 1. August. Das HSZ wünscht dem deutschen Team und ganz besonders Runa viel Erfolg!
Für alle, die Lust haben, selbst Rhönradturnen und Cyr auszuprobieren, gibt es auf der Sportartenseite des HSZ alle Infos und die Anmeldung zu den Kursen.